Rückblick: Licht und Schatten der KI – Wie schützen wir die Demokratie?

Welche Auswirkungen können KI-Systeme auf demokratische Prozesse haben und wie können Bürger:Innen Chancen und Risiken besser einordnen? Rund 50 Teilnehmende diskutierten diese Fragen am 17. September bei der Veranstaltung „Licht und Schatten der KI-Entwicklung: Wie schützen wir die Demokratie?“ im CIIT in Lemgo.

Den Auftakt bildeten zwei wissenschaftliche Impulse. Annemarie Witschas ordnete historische und gesellschaftliche Perspektiven auf die Entwicklung heutiger KI-Systeme ein und diskutierte Herausforderungen für demokratische Grundwerte. Dr. Theresa Züger stellte anschließend Ergebnisse des transdisziplinären Forschungsprojekts „Impact AI“ vor, das untersucht, welchen Beitrag KI-Anwendungen zu demokratischen Prozessen leisten können und welche Grenzen und Dilemmata dabei entstehen.

Anschließend ging es vom Zuhören ins gemeinsame Arbeiten: In drei Workshops beschäftigten sich die Teilnehmenden mit KI-generierten Fakes und ihrer Prüfung im Alltag, möglichen Einsatzfeldern von KI-Systemen für demokratische Prozesse sowie grundsätzlichen Fragen zum Verhältnis von aktuellem KI-Boom und demokratischen Werten.

Die Veranstaltung wurde gemeinsam von der VHS Detmold-Lemgo, der KI-Akademie OWL und dem Institut für Wissenschaftsdialog der TH OWL organisiert. Sie knüpft damit unmittelbar an unser Ziel an, gesellschaftliche Fragen rund um KI-Systeme nicht nur wissenschaftlich zu untersuchen, sondern auch gemeinsam mit der Öffentlichkeit zu diskutieren.

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